Willkommen

Ludwig W. Mieth

im pri­va­ten Inter­net­auf­tritt von

Lud­wig W. Mieth.

Hier sind Gedan­ken, Ver­öf­fent­li­chun­gen und wei­te­res von mir zu fin­den. Bitte beach­ten Sie auch die AGB.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu mir und mei­ner Frau fin­den Sie auf unse­rer gemein­sa­men Inter­net­seite über www.mieth.net.

Hier fin­den Sie nicht den Inter­net­auf­tritt der Kanz­lei Mieth. Die­ser befin­det sich auf der geson­der­ten Seite kanzlei-mieth.de.

Viel Spaß beim Lesen,

L. W. Mieth.

Posted in Allgemeines | Kommentare deaktiviert

“Linux und ich” Weihnachtsverlosung

Chris­toph Lang­ner, Betrei­ber des Blogs “Linux und ich”, hat mit sei­nen Spon­so­ren eine (für Nerds u.ä.) attrak­tive Weih­nachts­ver­lo­sung orga­ni­siert, in der sich unter ande­rem ein Cirrus7 von One und diverse Bücher oder Zeit­schrif­ten­abon­ne­ments gewin­nen lassen.

Ein Blick auf den Blog kann sich jedoch auch sonst loh­nen. Es fin­den sich immer wie­der inter­es­sante Arti­kel rund um den prak­ti­schen Ein­satz von Linux.

Posted in Allgemeines | Tagged , , , , | Leave a comment

Diakoniewerk Familienzentrum Heiligenstadt e.V. wird „zu Grabe getragen“

Am Sams­tag den 26. November 2011 fand in Hei­li­gen­stadt die (wahr­schein­lich) letzte Mit­glie­der­ver­samm­lung des „Dia­ko­nie­werk Fami­li­en­zen­trum Hei­li­gen­stadt e.V.“ (Ver­ein) statt, wel­cher sich zur mög­li­chen Über­nahme des Fami­li­en­zen­trums Hei­li­gen­stadt aus der Insol­venz­masse des ursprüng­li­chen Trä­gers gegrün­det hatte.

Teil­ge­nom­men haben 105 stimm­be­rech­tigte Mitglieder(vertreter) sowie zahl­rei­che Gäste, Bewoh­ner des Fami­li­en­zen­trums, der Bür­ger­meis­ter Hei­li­gen­stadts usw.

Lei­der stellte sich her­aus, dass die Bei­tritts­er­klä­rung der Bap­tis­ten­ge­meinde Forch­heim nicht mehr so recht­zei­tig beim Auf­sichts­rat des Ver­eins ein­ge­gan­gen war, als dass die­ser hätte über den Bei­tritt ent­schei­den kön­nen. Daher nahm Peter L. ledig­lich als ein­fa­ches Mit­glied und ich als Beob­ach­ter teil.

Nach einer geist­li­chen Ein­lei­tung von Rein­hold Brun­kel und dem übli­chen orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­spiel wur­den Berichte vom Vor­stand, dem Auf­sichts­rat und den Kas­sen­prü­fern erstat­tet. Hier­bei wurde ein Rück­blick über die his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen gebo­ten, über die Fin­dungs– und Grün­dungs­phase des Ver­eins, die Samm­lung von Mit­teln, die Vor­be­rei­tung des Bie­ter­ver­fah­rens und die Suche nach Dia­ko­nie­wer­ken im Bund evangelisch-freikirchlicher Gemein­den, wel­che für eine Über­nahme des Wer­kes in Betracht kämen. Es wurde betont, wel­che Bedeu­tung das Enga­ge­ment insb. auch der Ver­eins­mit­glie­der für das heu­tige Ergeb­nis, der (wahr­schein­li­chen) Über­nahme durch das Dian­ko­nie­werk Tabea e.V. (Tabea), hatte.

Ins­be­son­dere Eli­mar Brandt, wel­cher als Vor­stand für den Ver­ein tätig war, zeich­nete ein Bild eines aus­ge­präg­ten ein­mü­ti­gen Zusam­men­wir­kens und einer deut­li­chen Füh­rung. So wurde Tabea zu einem Zeit­punkt ange­spro­chen, als dort gerade ein Pro­jekt abge­ge­ben wurde und daher Offen­heit vor­han­den war für neue Pro­jekte und auch die Finanz­mit­tel zur Ver­fü­gung stan­den. Die Dia­ko­nie Bam­berg – Forch­heim bot zunächst eine Koope­ra­tion an und zog sich aus dem Bie­ter­ver­fah­ren zurück, nach­dem der Ver­ein mit­teilte, vor­ran­gig Tabea als bap­tis­ti­sches Werk unter­stüt­zen zu wol­len. Vor allem der Vor­stand des Ver­eins konnte viele Brü­cken bauen, über die nun­mehr geschicht­li­chen Abschnitte des Fami­li­en­zen­trums aber auch zwi­schen Men­schen, wie den Bewoh­nern, Mit­ar­bei­tern, Gläu­bi­gern, der Bap­tis­ten­ge­meinde und auch den Gemein­de­ver­tre­tern Heiligenstadts.

Bei aller Bedeu­tung der Ver­eins­ar­beit hätte jedoch das ver­füg­bare Kapi­tal in Höhe von 600.000,00 € wohl nicht gereicht, um im Bie­ter­ver­fah­ren erfolg­reich zu sein. Die sich dem Bie­ter­ver­fah­ren anschlie­ßende Gläu­bi­ger­ver­samm­lung war gekenn­zeich­net von einer posi­ti­ven, ent­spann­ten Stim­mung aller Beteiligter.

Ins­ge­samt ist also Dank­bar­keit ange­sagt für das Wir­ken Got­tes in den Ent­wick­lun­gen der letz­ten Monate.

 

Finan­zi­ell hat der Ver­ein etwas mehr als 600.000,00 € Kapi­tal ein­ge­sam­melt um am Bie­ter­ver­fah­ren teil­zu­neh­men. Die­ses konnte bereits bis auf etwas mehr als 100,00 €, wo sich der Spen­der noch nicht bestim­men ließ, kom­plett wie­der an die Spen­der aus­ge­kehrt wer­den, womit auch die Bap­tis­ten­ge­meinde Forch­heim ihre Mit­tel zurück­be­kom­men hat.

Etwas mehr als 10.000,00 € Mit­glieds­bei­träge wur­den für die Tätig­kei­ten des Ver­eins, Büro, Rei­sen, Gut­ach­ten, …, ziem­lich genau auf­ge­braucht. Eine etwaige Rest­summe wird nach der Auf­lö­sung an den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemein­den in Deutsch­land K.d.ö.R. fallen.

Der Ver­ein hat am Sams­tag seine Auf­lö­sung beschlos­sen für den (sicher anzu­neh­men­den Fall), dass der Über­nah­me­ver­trag von Tabea und dem Insol­venz­ver­wal­ter nota­ri­ell beur­kun­det würde.

Tabea über­nimmt das Fami­li­en­zen­trum (aller Wahr­schein­lich­keit nach) als Gan­zes und wird es in sei­nen Grund­zü­gen fort­füh­ren. Natür­lich wird es zu Ver­än­de­run­gen kom­men, diese sind jedoch noch nicht beschrie­ben, da sich die Neu­ver­ant­wort­li­chen auch erst ein­mal ein­ar­bei­ten müssen.

Dabei legt Tabea wohl Wert auf die Zusam­men­ar­beit mit den Gemein­den im Umfeld, will diese aber sel­ber pfle­gen, so dass bis auf wei­te­res auch kein Bedarf an einem För­der­ver­ein besteht.

 

Für Sams­tag den 03. Dezember 2011 um 15:30 Uhr ist zu einem Nach­mit­tag der Begeg­nung ein­ge­la­den wor­den, an dem auch Ver­tre­ter von Tabea teil­neh­men sollen.

Am Sonn­tag den 04. Dezember 2011 (2. Advent) um 09:30 Uhr wird es in Hei­li­gen­stadt einen Fest­got­tes­dienst mit anschlie­ßen­dem Emp­fang geben.

Es gibt also viel Grund zur Dank­bar­keit aber auch zum Gebet, dass der bis­her sich geseg­net abzeich­nende Weg auch ein sol­cher werde und das Fami­li­en­zen­trum (auch) in den nächs­ten Jah­ren ein Segen sein wird.

Creative Commons Lizenzvertrag
Die­ses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Crea­tive Com­mons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter glei­chen Bedin­gun­gen 3.0 Deutsch­land Lizenz.

Posted in Gemeinde | Tagged , , | Leave a comment

Serverausfall

Am 04. Juli 2011 wird es nach Anga­ben des Hos­ting­an­bie­ters im Rah­men von Aktua­li­sie­run­gen zu einem Neu­start und damit Aus­fall des Ser­vers kom­men, auf dem die­ses Ange­bot gehos­tet ist.

Nach 09:00 Uhr sollte das Ange­bot wie­der zur Ver­fü­gung stehen.

Eben­falls betrof­fen sind Ange­bote von *.mieth.net, jzdm.de und wiki.kanzlei-mieth.de

Posted in Hosting | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Gnome 3 — Erste Erfahrungen

Gnome 3 Logo

© 2011 The GNOME Pro­ject, Lizenz: Crea­tive Com­mons CC-BY

Das Erschei­nen von Fedora 15 mit Gnome 3 als Stan­dard­desk­top hat mich neu­gie­rig gemacht. Also habe ich begon­nen, mir zunächst hier­von Live­va­ri­an­ten zu besor­gen, die in mei­ner VM lei­der nicht sta­bil lie­fen. Tes­ten konnte ich dann mit einer Open­Suse — Live­va­ri­ante, Fedora 15 live und Ubuntu auf einem Netbook.

Beschrei­bung

Das Kon­zept ist Unity in Ubuntu sehr ähnlich, aller­dings im Detail mei­nes Erach­tens für die meis­ten Anwen­dungs­fel­der gelungener.

So ist der Grund­desk­top leer bis auf ein klei­nes Panel am obe­ren Bild­schirm­rand mit den wich­tigs­ten Sta­tus­in­for­ma­tio­nen, einer Uhr, einer Info über das aktu­ell im Vor­der­grund lau­fende Pro­gramm und einen Bereich oben links um auf die andere “Ebene” zu gelangen.

Bewegt man die Maus dort­hin oder drückt die Win­dows­taste, so wird der bis­he­rige Desk­top in den Hin­ter­grund gedimmt und es öffnen sich drei Spalten.

Links sind die sog. Favo­ri­ten, direkte Ver­knüp­fun­gen zu den wich­tigs­ten Pro­gram­men und die lau­fen­den Pro­gramme gelis­tet, in der Mitte fin­det sich ent­we­der ein Aus­wahl­be­reich für alle Pro­gramme, der über Such­fil­ter ein­ge­grenzt wer­den kann, hier wird auch die Suche bei Google oder Wiki­pe­dia unter­stützt, dann wird in der Rech­ten Spalte eine Liste von Pro­gramm­grup­pen ange­zeigt, die wie­derum zur Ein­gren­zung der Anzeige der mitt­le­ren Spalte dient, oder in der Mitte tau­chen ver­klei­nert die geöff­ne­ten Pro­gramme des aktu­el­len Desk­tops auf, die hier direkt aus­ge­wählt, geschlos­sen oder auf einen ande­ren Desk­top geschickt wer­den kön­nen. Dann ist in der rech­ten Spalte die Aus­wahl der Desk­tops, die immer genau einen mehr als der­zeit belegt enthält.

Beim Wech­sel zwi­schen den Pro­gram­men mit­tels Alt + Tab wer­den die Pro­gramme aller Desk­tops nach die­sen Sor­tiert und grup­piert ange­zeigt, wobei mit­tels der Courser­taste bei gedrück­ter Alt-Taste in die Unter­gruppe gewech­selt wer­den kann.

Am unte­ren Ende des Desk­tops ist ein grund­sätz­lich aus­ge­blen­de­tes Panel, das zum Ein­blen­den von Benach­rich­ti­gun­gen, die kurz­zei­tig unten ange­zeigt wer­den, dient und zur Auf­nahme von Trayicons.

Bewer­tung

Ins­ge­samt macht das ganze für mitt­lere Bid­schirme einen attrak­ti­ven und intui­tiv und über­sicht­lich bedien­ba­ren Eindruck.

Nicht geeig­net ist es mei­nes Erach­tens jedoch für Net­books mit nur 1024×600 Pixeln. Hier passt das Gnome zuge­hö­rige Evo­lu­tion schon nicht in der Breite auf den Bild­schirm und diverse Dia­loge nicht in der Höhe. Das ist umso bedau­er­li­cher, da das Gno­me­team gerade auch die Net­book­eig­nung behaup­tet. Nutzt man jedoch kaum oder nicht die Gnome eige­nen Pro­gramme, so ist die Desk­t­o­pen­viron­ment immer noch ange­nehm platzsparend.

Auch sub­op­ti­mal finde ich den Desk­top für große Bild­schirme bspw. am Arbeits­platz. Durch die platz­spa­rende und über­sicht­li­che Gestal­tung gehen lei­der viele Infor­ma­tio­nen aus dem direk­ten Blick­feld ver­lo­ren, die ich bei der täg­li­chen Arbeit dort gerne sehe (Über­blick über meine Desk­tops, Trayicons mit ihrem aktu­el­len Sta­tus, Programmanzeiger, …).

Gnome3 ist damit ein inter­es­san­tes Kon­zept mit einer Daseins­be­rech­ti­gung aber funk­tio­nal lei­der kein Nach­fol­ger von Gnome2.

Auf die Ein­bin­dung auf­wen­di­ger Bil­der wurde ver­zich­tet, da die Bebil­de­run­gen und Videos auf http://gnome3.org/ einen guten Ein­druck vermitteln.

Posted in Desktop Environment, Software | Tagged , , , , , | Leave a comment

OpenOffice.org durch LibreOffice unter Ubuntu ersetzen

Ges­tern wurde Libre­Of­fice 3.3 als finale Ver­sion veröffentlicht.

Für alle, die nicht auf Ubuntu 11.04 war­ten möch­ten oder eine LTS ver­wen­den stellt sich damit die Frage, wie wechseln?

Libre­Of­fice steht in Form von Repo­si­to­ries zur Verfügung.

Man öffne mit­tels Alt+F2 (unter Gnome mit Stan­dard­be­le­gun­gen) einen Dia­log und füge mit­tels des Befehls

gksu add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa 

das Repo­sitory hinzu. (Selbst­ver­ständ­lich muss der Schritt mit­tels Pass­wort durch einen Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tor auto­ri­siert werden.)

Sodann rufe man über Sys­tem — Sys­tem­ver­wal­tung die Aktua­li­sie­rungs­ver­wal­tung auf und lasse prü­fen, ob neue Updates vor­han­den seien. Hier­auf sollte eine Teil­sys­tem­ak­tua­li­sie­rung ange­bo­ten wer­den, die man sodann durch­lau­fen lässt. Dabei wird OOo ent­fernt und Libre­Of­fice rudi­men­tär installiert.

Danach emp­fiehlt es sich noch über Syn­ap­tic alle wei­te­ren sinn­vol­len Pakete zu Libre­Of­fice (bei mir im Ergeb­nis gut 70) nach­zu­in­stal­lie­ren. Hier­un­ter fal­len die Loka­li­sie­rung, die Inte­gra­tion in den Desk­top samt Designs aber auch diverse Exten­si­ons. Eine gewisse Über­sicht bekommt man mit­tels “libre­of­fice” als Such­be­griff. Die meis­ten Pakete wer­den über die Abhän­gig­kei­ten hinzugewählt.

Lei­der über­nimmt Libre­Of­fice nicht die Ein­stel­lun­gen aus OOo.

Viel Spaß beim Arbei­ten mit LibreOffice!

Ich habe diese Anlei­tung auf zwei Sys­te­men abge­ar­bei­tet, aber nicht auf gene­relle Eig­nung und Unge­fähr­lich­keit über­prüft. Wer sich unsi­cher ist, sollte viel­leicht lie­ber auf Ubuntu 11.04 warten.

Posted in Software | Tagged , , | Leave a comment

Serverausfall 2010-09-27 07:00 — 08:00 MESZ

Strato teilt mit, dass es am Mon­tag, den 27. Sept. 2010 zwi­schen 07:00 Uhr und 08:00 Uhr MESZ zu einem Aus­fall die­ses Ser­vers wegen einer Aktua­li­sie­rung kom­men kann.

Betrof­fen wer­den neben lwmieth.de auch jzdm.de und alle Domains unter mieth.net sein.

Posted in Hosting | Tagged , | Leave a comment

Schritte in die Selbständigkeit — Teil I

Seit Anfang die­sen Jah­res darf ich mich Voll­ju­rist nennen.

Schon vor eini­gen Mona­ten hat­ten wir das Glück in Forch­heim eine Woh­nung in der Innen­stadt zu fin­den, wo im sel­ben Gebäude die Mög­lich­keit zur Anmie­tung von Gewer­be­räu­men bestand.

So ent­schloss ich mich mit mei­ner Frau gemein­sam, Schritte hin zu einer Selb­stän­dig­keit als Rechts­an­walt zu unter­neh­men, was es mir (hof­fent­lich) ermög­li­chen wird, mei­ner Lei­den­schaft, dem Straf­recht, mit sei­nen viel­fäl­ti­gen auch angren­zen­den Facet­ten vom Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht, bspw. im Bereich des Stra­ßen­ver­keh­res, über Straf­ver­tei­di­gung und Neben­klage bis hin zum Voll­stre­ckungs­recht, nach­zu­ge­hen. Dar­über hin­aus möchte  ich selbst­ver­ständ­lich ver­su­chen meine Man­dan­ten in dem frag­li­chen Bereich umfang­reich zu ver­tre­ten, also auch zusam­men­hän­gende Scha­dens­er­satz­an­sprü­che durch­zu­set­zen bzw. abzuwehren.

Wei­tere wich­tige Schritte auf die­sem Wege konn­ten nun voll­zo­gen wer­den. Seit dem 11. Mai darf ich mich Rechts­an­walt nen­nen, zuge­las­sen bei der Rechts­an­walts­kam­mer Bam­berg. Und heute wurde nun auch mein Grün­dungs­kon­zept für die Kanz­lei von eben die­ser Kam­mer posi­tiv beschieden.

Somit werde ich vor­aus­sicht­lich nächste Woche einen Grün­dungs­zu­schuss bean­tra­gen kön­nen und Mitte bis Ende Juni die ers­ten Man­dan­ten in den dann neu ein­ge­rich­te­ten Räum­lich­kei­ten in der Bur­ger­hof­straße 12 in Forch­heim begrü­ßen können.

Alle die sich direkt über meine (zukünf­tige) beruf­li­che Tätig­keit infor­mie­ren möch­ten, sei die Kanz­lei­home­page empf­hoh­len: www.kanzlei-mieth.de

Posted in Juristisches, Selbständigkeit | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Musikanregung

Bei dem Genuß von last.fm zur musi­ka­li­schen Unter­ma­lung des Advents­kaf­fee heute Mit­tag sind wir zufäl­lig auf Die Wal­lerts gesto­ßen. Eine Ber­li­ner Humppa–Band, deren Titel, inkl. der Weih­nachts­ti­tel, durch­aus hörens­wert zu sein scheinen.

Sie ver­wen­den bekannte Melo­dien und legen (gesellschafts)kritische Texte auf einen auf­mun­tern­den Humppa-Rhythmus.

Posted in Musik | Tagged , , | Leave a comment

Windows 7 Upgradeproblem

Seit weni­gen Tagen ist Micro­soft Win­dows 7 (Win7) auf dem Markt und allen Vor­schuss­lor­bee­ren zum Trotz, der Umstieg gestal­tet sich schwierig.

Trei­ber­pro­bleme

Nicht nur, das einige Hard­ware keine Trei­be­rup­dates, teil­weise schon seit Win­dows Vista, mehr erfährt, wie zum Bei­spiel die Radeon 9200 von ATI, nein, Micro­soft (MS) selbst erleich­tert mit der Trei­ber­zu­sam­men­stel­lung das Update nicht gerade. So fehlte für einen SiS 900-Based PCI Fast Ether­net Adap­ter der Trei­ber im Updatepa­cket. Nach­dem das Sys­tem aber mit einem bekann­ten Chip­satz ans Netz gebracht wurde, konnte der Trei­ber aus den MS-Repositories nach­ge­la­den wer­den. Die beob­ach­te­ten Trei­ber­pro­bleme hat­ten übri­gens durch­weg nichts mit der Frage 32 oder 64 Bit zu tun.

Erwerb der Stu­den­ten­ver­sion als Professional

Aber bis zu die­sen Pro­ble­men muss man erst ein­mal gelan­gen. Kaufte man, wie wir es getan haben, ein Upgrade über das Stu­den­ten­an­ge­bot von MS, so bekam man die Home-Premium aber auch die Pro­fes­sio­nal­va­ri­ante (Pro) in 32Bit und 64 Bit zum jeweils glei­chen Preis ange­bo­ten. Die Pro zu erwer­ben gestal­tete sich jedoch als her­aus­for­dernd. Nach der erfolg­rei­chen Regis­trie­rung stand zunächst genau die Home-Premium Ver­sion in 32Bit und 64Bit zur Aus­wahl. Eine Wahl­mög­lich­keit für die Pro war nicht ersicht­lich. Die­ses klärte sich nach eini­gem unko­or­di­nier­ten Gesu­che auf, als jemand auf die Idee kam, mal zu schauen, was sich hin­ter dem Link mit dem unge­fäh­ren Inhalt “Ich will mich in eine Domäne inte­grie­ren” stand. Die­ses ist erst mit der Pro mög­lich. Und tat­säch­lich; dahin­ter ver­barg sich die Aus­wahl­mög­lich­keit für Win7 Pro.

Instal­la­ti­ons­pro­bleme beim Upgrade

So weit so gut, nach dem Down­load von rund 2,2GB Daten stand das Upgrade­pa­ket für die 64Bit Pro Vari­ante bereit und sollte nun den vor­han­de­nen 32Bit WinXP Rech­ner über­neh­men. Das geht so aber lei­der nicht, wie Spie­ge­lON­LINE mitt­ler­weile auch berich­tete. Denn MS hat kein Instal­la­ti­ons­fä­hi­ges Medium aus­ge­lie­fert, son­dern ein Upgrade­pro­gramm, dass in dem vor­han­de­nen Betriebs­sys­tem aus­ge­führt wer­den musste. Dabei ließ sich der Instal­ler für die 64Bit Ver­sion, selbst ein 64Bit-Programm, eben nicht in einer 32Bit-Umgebung aus­füh­ren. Einen Hin­weis auf diese Pro­ble­ma­tik beim Erwerb suchte man jedoch vergeblich.

Einen Work­a­round bot eine noch vor­han­dene Win7 Alpha­ver­sion in 64Bit. Diese noch ein­mal kurz unter einer geeig­ne­ten Sys­tem­zeit auf­ge­setzt ermög­lichte die Aus­füh­rung des Instal­lers für die neue Variante.

Warum MS nicht ein­fach ein ISO zum Down­load anbie­tet und damit die Instal­la­tion ver­ein­facht, son­dern bereits hier poten­ti­ell lang­fris­tige Kun­den ver­grault, deren Sorge zumin­dest bei uns gleich wei­ter­ging, als näm­lich die Akti­vie­rung anstand und wir uns frag­ten und immer noch fra­gen, was pas­siert, wenn wir die Rech­ner mal wegen eines Neu­kaufs durch­tau­schen und dann auf einem ande­ren instal­lie­ren möch­ten, bleibt für mich immer noch ein Rät­sel.
Das Raub­ko­pie­rer sich hier­von abschre­cken las­sen, halte ich für frag­lich. Im Gegen­teil: hier wird der zur Ent­rich­tung von Lizenz­ge­büh­ren bereite Nut­zer genö­tigt, die Gren­zen der Sicher­heits­sys­teme zu tes­ten und kommt so leicht ins Grü­beln, ob es denn so sinn­voll sei, für diese Gän­ge­lung auch noch Geld zu zahlen.

Fazit

Alles in allem blei­ben, bei aller ggf. berech­tig­ten im Vor­feld auf­ge­tre­te­nen posi­ti­ven Kri­tik an MS Win7, viele grund­sätz­li­che Kri­tik­punkte an der Geschäfts­po­li­tik von MS ste­hen, ins­be­son­dere die Gän­ge­lung zah­len­der Kun­den und die man­gelnde Strin­genz und Funk­ti­ons­op­ti­mie­rung in den Ange­bo­ten.
Bleibt zu hof­fen, dass das mor­gen bevor­ste­hende Release von Ubuntu 9.10 die übli­che posi­tive Gegen­er­fah­rung ver­mit­teln wird.

[Update]

Mitt­ler­weile hat Micro­soft über sei­nen Ver­trieb auch ISOs ver­öf­fent­licht. Die Links hierzu wur­den zumin­dest auf Nach­frage mit­ge­teilt. Sie fin­den sich für diverse Vari­an­ten, dar­un­ter auch die deut­sche und eng­li­sche sowohl 32 als auch 64 Bit Ver­sion von Win­dows 7 Home Pre­mium und Pro­fes­sio­nal, unter
http://easytopia.de/windows-7-home-premium-und-professional-direkt-download-links/

Bei einem Instal­la­ti­ons­ver­such mit der 32 Bit Vari­ante konn­ten wir sodann auch diverse alte Trei­ber, teil­weise von Win­dows 2000, erfolg­reich ver­wen­den. Wahr­schein­lich ist ent­spre­chen­des mit alten 64 Bit Trei­bern ebenso mög­lich, soweit sie vorliegen.

Ubuntu 9.10 hat im Übri­gen lei­der nicht die posi­tive Gegen­er­fah­rung gelie­fert, son­dern sich wohl eher an MS Win­dows Vista ori­en­tiert (vgl. auch Linux User Com­mu­nity Edi­tion 12/2009, Edi­to­rial).

[Update 2]

Mit den ISOs wurde zwi­schen­zeit­lich eine Instal­la­tion der 32-Bit Vari­ante auf einem Net­book vor­ge­nom­men. Hierzu wurde auch die Par­ti­tio­nie­rung geän­dert und “sau­ber”, also kom­plett neu, instal­liert.
In Folge des­sen musste Win­dows akti­viert wer­den. Die gekauf­ten Lizen­zen waren Upgrade-Lizenzen ein­mal für 32, ein­mal für 64 Bit. Bei dem Ver­such eine Aktie­vie­rung auf dem neu­in­stal­lier­ten Net­book mit dem 32-Bit-Schlüssel durch­zu­füh­ren, wurde diese unter dem Hin­weis auf eine Upgrade­li­zenz ver­wei­gert, da eine alte Win­dows­ver­sion nicht vor­in­stal­liert gewe­sen sei. Ent­spre­chen­des war mit dem 64-Bit-Schlüssel auf einem ande­ren Rech­ner, auf dem auch die 32-Bit-Variante instal­liert wurde, nicht auf­ge­tre­ten.
Diese Ver­wei­ge­rung ließ sich umge­hen durch einen Ein­griff in die Regis­try. Eine Anlei­tung hier­für fin­det sich hier.

Ergän­zend zu dem ver­link­ten Arti­kel wage ich die These zu bil­den, dass die Ver­wei­ge­rung bei Keys, die für die 64-Bit-Variante aus­ge­ge­ben wur­den nicht auf­tritt, da hier ursprüng­lich auch ein Upgrade aus der beste­hen­den 32-Bit-(XP)-Version nicht mög­lich war.
Es bleibt die Frage, warum MS seine zah­len­den Kun­den mit unwirk­sa­men und unsin­ni­gen Schutz­me­cha­nis­men gängelt.

Posted in Software | Tagged , , , , | Leave a comment