Samsung SGH-E590 — Erfahrungsbericht

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Samsung SGH-E590

Seit Sams­tag bin ich mehr oder weni­ger stol­zer Besit­zer eines Samsung SGH-E590 Mobiltelefons.

Die­ses Gerät ersetzt mein Nokia 6230i, bei dem lang­sam nach nun­mehr etwa 3 Jah­ren Dau­er­ein­satz das mecha­ni­sche Ver­sa­gen einsetzt.

Hin­sicht­lich der tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen der bei­den Geräte ver­weise ich auf die oben ver­link­ten Infor­ma­tio­nen der Hersteller.

Ange­nehm ist, dass das Samsung spür­bar leich­ter aus­fällt als das Nokia, ein wesent­lich kla­re­res Dis­play bie­tet und flüs­si­ger arbei­tet trotz ver­mehr­ter Ani­ma­tio­nen. Auch ansons­ten erwächst der Ein­druck, ich hätte ein grund­sätz­lich ähnlich kon­zep­tio­nier­tes Gerät nur auf den aktu­el­len Stand gebracht in der Hand.

Weni­ger ange­nehm ist die Tas­ta­tur, die zum einen für mich grob­mo­ti­ri­ker nur sehr leichte Druck­punkte auf­weist und zum ande­ren mit dem rein wei­ßen Hin­ter­grund unter allen Sym­bo­len gegen­über dem Nokia ein wenig bil­lig wirkt.

Der Funk­ti­ons– und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­um­fang ist weit­ge­hend ver­gleich­bar, wobei leichte Unter­schiede in den Rea­li­sie­run­gen auf­fal­len. Dabei ver­misse ich im Samsung eine Pro­fil­ver­wal­tung, wie ich sie von Nokia kenne. Das Samsung kennt in die­sem Sinne nur 2 Pro­file, wobei sich hier “Eska­la­ti­ons­stu­fen” für die Benach­rich­ti­gung ein­rich­ten las­sen, so dass das Gerät bei­spiels­weise mit einer Vibra­tion beginnt und dann auf ein Klin­geln umschaltet.

Die mit­ge­lie­ferte Soft­ware ermög­licht einen Daten­ab­gleich mit MS Out­look und Out­look Express, neben der ein­ge­bau­ten Blue­tooth­schnitt­stelle, die Ste­reo­über­tra­gung unter­stüt­zen soll, lie­fert Samsung auch so nütz­li­che Tools wie eine USB-Leitung, mit der auch gela­den wer­den kann, und einen Sta­tiv­sack, mit dem man Selbst­aus­lö­ser­pho­tos machen kann, mit.

Posi­tiv erscheint mir das Preis– Leis­tungs­ver­hält­nis.
Da es sich bei dem SGH-E590 um ein Aus­lauf­mo­dell han­delt, ist es im Han­del für etwa 70,00 € erhält­lich und bie­tet, soweit man nicht auf ein gro­ßes Dis­play bzw. ein fast Net­book als Tele­fon und eine WLAN-Anbindung ange­wie­sen ist, eigent­lich fast alles, was das Herz begehrt.

Es scheint sich also zumin­dest für die nächs­ten Monate um eine nette Überg­angs­lö­sung zu han­deln, bis sich der Markt der Smart­pho­nes und die Tarife für mobile Inter­net­flats (mit VoIP) ein biss­chen wei­ter­ent­wi­ckelt haben.

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