Weiteres Argument für ODF

Wie diver­sen Medien zu Ent­neh­men ist (Bei­spiel), droht Micro­soft in den USA wegen mög­li­cher Patent­ver­let­zun­gen ein Ver­kaufs­ver­bot für MS Word in den aktu­el­len Ver­sio­nen. Hier­bei soll das XML — For­mat (OOXML mit der Datei­en­dung “docx”) ein Patent von I4i, einem kana­di­schen Unter­neh­men, verletzen.

Wie das Unter­neh­men habe ver­lau­ten las­sen, sei jedoch OpenOffice.org, wel­ches bedingt OOXML impor­tie­ren kann, nicht betroffen.

Selbst wenn bei ODF ent­spre­chen­des dro­hen würde, wäre auf­grund der Unter­stüt­zung durch diverse Open­Source Pro­jekte welt­weit wohl kaum mit einem Weg­fall aller kom­pa­ti­blen Pro­gramme zu gleich zu rech­nen, so dass zeit­nah für die Doku­mente keine geeig­nete Soft­ware neu erhält­lich wäre.

Die Kom­pa­ti­bi­li­tät hin­ge­gen zwi­schen OOXML und ODF, dem von OpenOffice.org ver­wen­de­ten Doku­men­ten­for­mat, ist nicht gewähr­leis­tet, wie eine Unter­su­chung des Fraunhofer-Institut für Offene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme laus heise-online erge­ben haben soll.

Dabei ist zu beach­ten, dass ins­be­son­dere Micro­soft die Kom­pa­ti­bi­li­tät zu dem frü­her zer­ti­fi­zier­ten und seit jeher offen­lie­gen­den ODF nicht unter­stützt, umge­kehrt aber nur MS-Office annä­hernd OOXML Kom­pa­ti­bel ist. Das wie­derum ist zunächst für Win­dows, (manch­mal) auch für MacOS erhält­lich, nicht aber für wei­tere Betriebssysteme.

Damit ergibt sich für mich wie­der ein­mal der quasi zwin­gende Schluss, dass der Ver­weis auf die MS-Office eige­nen Datei­for­mate an sich nicht zumut­bar ist, der auf ODF jedoch durch­aus und sich gera­dezu aufdrängt.

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Samsung SGH-E590 — Erfahrungsbericht

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Samsung SGH-E590

Seit Sams­tag bin ich mehr oder weni­ger stol­zer Besit­zer eines Samsung SGH-E590 Mobiltelefons.

Die­ses Gerät ersetzt mein Nokia 6230i, bei dem lang­sam nach nun­mehr etwa 3 Jah­ren Dau­er­ein­satz das mecha­ni­sche Ver­sa­gen einsetzt.

Hin­sicht­lich der tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen der bei­den Geräte ver­weise ich auf die oben ver­link­ten Infor­ma­tio­nen der Hersteller.

Ange­nehm ist, dass das Samsung spür­bar leich­ter aus­fällt als das Nokia, ein wesent­lich kla­re­res Dis­play bie­tet und flüs­si­ger arbei­tet trotz ver­mehr­ter Ani­ma­tio­nen. Auch ansons­ten erwächst der Ein­druck, ich hätte ein grund­sätz­lich ähnlich kon­zep­tio­nier­tes Gerät nur auf den aktu­el­len Stand gebracht in der Hand.

Weni­ger ange­nehm ist die Tas­ta­tur, die zum einen für mich grob­mo­ti­ri­ker nur sehr leichte Druck­punkte auf­weist und zum ande­ren mit dem rein wei­ßen Hin­ter­grund unter allen Sym­bo­len gegen­über dem Nokia ein wenig bil­lig wirkt.

Der Funk­ti­ons– und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­um­fang ist weit­ge­hend ver­gleich­bar, wobei leichte Unter­schiede in den Rea­li­sie­run­gen auf­fal­len. Dabei ver­misse ich im Samsung eine Pro­fil­ver­wal­tung, wie ich sie von Nokia kenne. Das Samsung kennt in die­sem Sinne nur 2 Pro­file, wobei sich hier “Eska­la­ti­ons­stu­fen” für die Benach­rich­ti­gung ein­rich­ten las­sen, so dass das Gerät bei­spiels­weise mit einer Vibra­tion beginnt und dann auf ein Klin­geln umschaltet.

Die mit­ge­lie­ferte Soft­ware ermög­licht einen Daten­ab­gleich mit MS Out­look und Out­look Express, neben der ein­ge­bau­ten Blue­tooth­schnitt­stelle, die Ste­reo­über­tra­gung unter­stüt­zen soll, lie­fert Samsung auch so nütz­li­che Tools wie eine USB-Leitung, mit der auch gela­den wer­den kann, und einen Sta­tiv­sack, mit dem man Selbst­aus­lö­ser­pho­tos machen kann, mit.

Posi­tiv erscheint mir das Preis– Leis­tungs­ver­hält­nis.
Da es sich bei dem SGH-E590 um ein Aus­lauf­mo­dell han­delt, ist es im Han­del für etwa 70,00 € erhält­lich und bie­tet, soweit man nicht auf ein gro­ßes Dis­play bzw. ein fast Net­book als Tele­fon und eine WLAN-Anbindung ange­wie­sen ist, eigent­lich fast alles, was das Herz begehrt.

Es scheint sich also zumin­dest für die nächs­ten Monate um eine nette Überg­angs­lö­sung zu han­deln, bis sich der Markt der Smart­pho­nes und die Tarife für mobile Inter­net­flats (mit VoIP) ein biss­chen wei­ter­ent­wi­ckelt haben.

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Sagem My Du@l Radio 700 — Erfahrungsbericht

Wir haben uns ein Sagem My Du@l Radio 700 als Radio­we­cker zuge­legt. Hier unsere ers­ten Erfahrungen:

Das Gerät

Es han­delt sich der Bau­form nach um einen Radio­we­cker, der aber nicht nur ein UKW Radio ent­hält, son­dern auch Streams und MP3s wie­der­ge­ben kann. Dazu ver­fügt das Gerät über eine WLAN — und eine Ether­net­schnitt­stelle sowie einen USB-Port, an den sich eine Fest­platte oder ein USB-Stick anschlie­ßen las­sen. Des Wei­te­ren weißt es ein hin­rei­chend groß­zü­gi­ges Dot-Matrix-Display auf, wel­ches sich hell beleuch­ten lässt. Neben weni­gen Tas­ten auf dem Gehäuse las­sen sich die meis­ten Funk­tio­nen mit der Fern­be­die­nung bes­ser ansteu­ern. Als zusätz­li­che Aus­gänge ste­hen eine 3,5mm Klin­ken­buchse für Kopf­hö­rer und zwei Chynch­buch­sen als Line-out zur Verfügung.

Die Doku­men­ta­tion

… ist man­gel­haft. Beschrie­ben wer­den eigent­lich nur, die sich weit­ge­hend selbst erklä­ren­den Grund­funk­tio­nen. Details, Zugriff auf und Zweck des http Ser­vers, des inte­grier­ten Acces­s­points usw. wer­den nicht dar­ge­stellt und die auf der CD zusätz­lich zur gedruck­ten Bedie­nungs­an­lei­tung mit­ge­lie­fer­ten Dateien, sind zum Einen nicht wirk­lich aus­führ­li­cher, zum Ande­ren nur in Eng­lisch und Fran­zö­sisch vorhanden.

Die Inbe­trieb­nahme

Der Inbe­trieb­nahme stand zunächst im Wege, dass nach dem Anschluss des Gerä­tes nichts pas­sierte. Die­sen Feh­ler deu­te­ten wir als Feh­ler in der Ener­gie­ver­sor­gung und maßen die Aus­gangs­span­nung des Ste­cker­netz­teils, die 5V hätte betra­gen sol­len. Sie war bei 0V. Das Netz­teil hat einen Adap­ter­teil, der die Mon­tage von ande­ren als Euroste­ckern ermög­li­chen soll und zwei federn, die den Kon­takt her­stel­len. Davon erwies sich eine als zu ver­bo­gen, was jedoch zunächst manu­ell gerich­tet wer­den konnte. Danach star­tete das Gerät problemlos.

Bei der wei­te­ren Ein­rich­tung erwies sich zwar die Bedie­nungs­an­lei­tung inso­weit als unzu­tref­fend, dass nicht die Spra­che son­dern direkt der Betriebs­mo­dus und in unse­rem Fall sodann der WPA-Schlüssel abge­fragt wur­den, ansons­ten ver­lief sie jedoch pro­blem­los, wenn­gleich in der Schlüs­sel­ein­gabe müh­se­lig. Auch die Menüs zur wei­te­ren Ein­rich­tung waren unpro­ble­ma­tisch selbsterklärend.

Die Medi­en­ein­bin­dung

Inter­netra­dio

Hin­sicht­lich Inter­netra­dio ver­fügt das Gerät über eine umfang­rei­che Datei bzw. kann auf eine sol­che zugrei­fen, wel­che gut struk­tu­riert den Weg zu einer Viel­zahl inter­na­tio­na­ler Radio­sen­der ver­schie­dens­ter Genre weist. Diese las­sen sich sodann auch ein­zeln unpro­ble­ma­tisch in eine Favo­ri­ten­liste übertragen.

UKW-Radio

Auch das UKW-Radio ist unpro­ble­ma­tisch über die Menüs kon­fi­gu­rier­bar. Die Qua­li­tät lässt sich wegen der schlech­ten Abde­ckung an unse­rem Stand­ort jedoch nicht beurteilen.

USB-Medium

Ein ers­ter Test mit einem USB-Stick lie­ferte eine unpro­ble­ma­ti­sche Wie­der­gabe von Dateien aus dem Dateisystem.

Medi­en­ser­ver

Anders als vom Her­stel­ler in der Wer­bung ange­ge­ben haben wir kei­nen Win­dows­ser­ver ver­wen­det, son­dern dar­auf ver­traut, dass das Gerät mit jedem UPnP-Medienserver arbei­ten würde. Kon­kret set­zen wir Media­Tomb auf einem Ubuntu-Desktop — Sys­tem ein. Für die­ses ist er in den Repo­si­to­ries ent­hal­ten und ließ sich über den Brow­ser über­sicht­lich kon­fi­gu­rie­ren. Er ist wohl auch ver­füg­bar für andere Linuxe, FreeBSD und Mac OS X. Der Ser­ver wurde vom Radio selb­stän­dig gefun­den und des­sen Ver­zeich­nis­struk­tur war sodann pro­blem­los durchsuchbar.

Für Win­dows ist das ein­rich­ten des Ser­vers zumin­dest in den mit­ge­lie­fer­ten PDFs (Eng­lisch und Fran­zö­sisch, s. o.) beschrie­ben. Hier soll wohl Win­dows Media­Player 11 Vor­aus­set­zung sein.

Die Nut­zung

Die Nut­zung gestal­tet sich nach dem ers­ten Ein­druck intui­tiv. Es ste­hen zwei Weck­zei­ten mit Aus­wahl des ein­ge­setz­ten Medi­ums (die ver­füg­ba­ren plus Sum­mer) und eine Sleep-Funktion zur Ver­fü­gung. Der Klang ist nicht grad bass­las­tig, was bei dem ein­ge­bau­ten Laut­spre­cher auch nicht zu erwar­ten war, aber klar, nicht schep­pernd und für die Funk­tion als Radio­we­cker mehr als laut und gut genug.

Wei­te­res

Auf Port 80 hört das Gerät auf Anfra­gen mit­tels http und bie­tet nach einem Log-in mit dem Benut­zer und dem Pass­wort “admin” eine Maske zum ein­spie­len eines Firm­ware­up­dates über die Netzschnittstelle.

Wem die Idee, ein WLAN-Gerät neben dem Bett zu betrei­ben, unan­ge­nehm ist, der sei beru­higt: es las­sen sich ver­schie­dene Modi aus­wäh­len, dar­un­ter auch Ether­net, was wohl auch “ohne WLAN” bedeu­ten soll.

Fazit

Nach dem ers­ten Ein­druck scheint das Gerät als Radio­we­cker mehr als nur geeig­net. Reiz­voll wirkt ins­be­son­dere die Mög­lich­keit bequem eine breite Aus­wahl an Medien bereit­zu­stel­len, was uns ins­be­son­dere in Bezug auf Hör­bü­cher inter­es­sierte.
Die Inbe­trieb­nahme stellte uns vor keine ernst­haf­ten Pro­bleme und die Anfor­de­run­gen an die Umge­bung zur sinn­vol­len Nut­zung sind, mit einem Breit­band­zu­gang zum Inter­net und ggf. einem Medi­en­ser­ver auf quasi belie­bi­gem Betriebs­sys­tem, auch eher gering.
Preis­lich scheint es eine breite Spanne zu geben. So war das Gerät zeit­weise bei Saturn oder Media­Markt bereits für 89€ zu erhal­ten, wird bei Ciao aber mit bis zu 129€ gelistet.

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Zeitungsbedarf in Mecklenburg-Vorpommern

Die Frank­fur­ter All­ge­meine hat sich in einem Arti­kel mit der jouna­lis­ti­schen Rea­li­tät im Osten Mecklenburg-Vorpommerns aus­ein­an­der­ge­setzt.  Sie greift hier­bei die Situa­tion des Nord­ku­riers und des­sen Ent­wick­lung seit der Wende im spe­zi­el­len und die jour­na­lis­ti­sche Situa­tion im Land im all­ge­mei­nen auf.

Hier­bei wird die feh­lende wirt­schaft­li­che Mög­lich­keit Zei­tung im klas­si­schen Sinne zu pro­du­zie­ren bedau­ert, deren Not­wen­dig­keit aber betont.

Neben dem feh­len­den örtli­chen Jour­an­lis­mus, der kom­ple­xere Vor­gänge vor Ort hin­ter­fra­gen und auf­be­rei­ten könnte wird auch der Weg­fall eines “Man­tel­teils” mit Über­re­gio­na­len Infor­ma­tio­nen bedauert.

Die grund­sätz­li­che Beob­ach­tung, dass eine kri­ti­sche Dis­kurs­kul­tur in wei­ten Tei­len der Bevöl­ke­rung nicht ange­kom­men sei, mag ich aus mei­nen sub­jek­ti­ven Erfah­run­gen in Ros­tock, wo ich seit 2006 lebe, nach­voll­zie­hen. Auch die Fol­ge­rung, dass Medien hier eine Hilfe sein könn­ten um die Kul­tur zu ver­mit­teln, erscheint mir plausibel.

Frag­lich aber erscheint mir das Fest­hal­ten an klas­si­chen Print­me­dien und dem Anklang am Ende des Arti­kels, dass diese ggf. auch sub­ven­tio­niert wer­den müsse, wenn ein geeig­ne­ter Markt nicht mehr existiere.

Zwar wäre es über­le­gens­wert, dar­über nach­zu­den­ken, ob es nicht eher öffent­li­che Auf­gabe wäre Lokal– und Regio­nal­jour­na­lis­mus in bestimm­ten Regio­nen zu Guns­ten einer Grund­ver­sor­gung zu schaf­fen, statt ein wei­te­res öffentlich-rechtliches Fern­seh­pro­gramm zu schaf­fen oder sich erneut des moderns­ten Nach­rich­ten­stu­dios in Europa zu rüh­men, aber eine sol­che Dis­kus­sion wäre wohl im all­ge­mei­nen Rah­men öffentlich-rechtlicher Medien zu füh­ren und sollte nicht dazu füh­ren, dass pri­vate Inves­ti­tio­nen für die Inves­to­ren gewinn­brin­gend sub­ven­tio­niert würden.

Wei­ter­ge­hend ist jedoch zu fra­gen, ob die Lage denn wirk­lich so ver­hee­rend ist, wie die FAZ sie dar­stellt und wel­che ande­ren Wege es aus dem Pro­blem geben könnte.

Das Feh­len von eige­nen Regio­nal­tei­len erscheint mir, der ich selbst wesent­lich vom Kon­sum von Online­jour­na­lis­mus lebe, durch­aus zu ver­schmer­zen. Zeit­lich ist es nach mei­ner Erfah­rung schon nicht mög­lich, auch nur einen guten über­re­gio­na­len Zei­tungs­teil zu ver­ar­bei­ten, geschweige denn eine Viel­zahl. Mit den Online­an­ge­bo­ten diver­ser Zeit­schri­fen wie Die Welt, Frank­fur­ter All­ge­meine, Süd­deut­sche Zei­tung, Spie­gel und auch rei­nen Online­an­ge­bo­ten wie bei­spiels­weise Heise Online ste­hen hier mehr als genug auch unter­schied­lich posi­tio­nierte Ange­bote zur Verfügung.

Und auch wenn die Reich­weite von Inter­net­an­ge­bo­ten in die­sem Land in Bezug auf die Bevöl­ke­rung noch ein­ge­schränkt sein mag, könnte hier ein Weg aus der Misere lie­gen. Die erfor­der­li­chen säch­li­chen Mit­tel zur Ver­öf­fent­li­chung und Pro­duk­tion auf die­sem Wege sind über­schau­bar, so dass sich die Bericht­er­stat­tung auf eine Viel­zahl von Schul­tern auch in Teil­zeit oder Ehren­amt ver­tei­len ließe.

Eine Lösung für tie­fer recher­chie­ren­den oder gar inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus ist die­ses sicher­lich nicht, aber es könnte die Res­sour­cen ent­las­ten, so dass hier­für ggf. eher Mit­tel frei würden.

Ebenso müsste das Reich­wei­ten­pro­bleme gelöst wer­den. Hier ist jedoch der Ansatz­punkt für sinn­volle poli­ti­sche For­de­run­gen. Eine flä­chen­de­ckende Ver­füg­bar­keit von Breit­band­in­ter­net­zu­gän­gen zu attrak­ti­ven Prei­sen ist Vor­aus­set­zung für eine hohe Reich­weite auch in die länd­li­chen Gegen­den hin­ein. Des Wei­te­ren wäre Sorge dafür zu tra­gen, dass diese Medien auch die Bevöl­ke­rung errei­chen. Hierzu könn­ten öffent­lich geför­derte Lehr­gänge, eine För­de­rung von öffent­li­chen Inter­net­zu­gän­gen bspw. in Bücher­reien oder Cafes sowie eine inten­sive För­de­rung der Inter­net­nut­zung und Kom­pe­tenz in Schu­len die­nen. Die letz­ten Per­so­nen wären ggf. über Pro­jekte wie news2paper erreich­bar, mit Hilfe derer auf ein­fa­che Art vor Ort ein Aus­druck erstellt wer­den könnte.

All diese Ent­wick­lun­gen voll­zie­hen sich nach mei­ner Ein­schät­zung zumin­dest in städ­ti­schen Gebie­ten von selbst, lie­ßen sich aber gerade auch für dünn besie­delte länd­li­che Regio­nen nutz­bar machen, wo der phy­si­sche Trans­port von Daten­trä­gern ungleich auf­wen­di­ger ist, als bei einer hohen Bevölkerungsdichte.

Poli­tisch pro­ble­ma­tisch dürfte dabei jedoch sein, dass klas­si­sche Ver­lage und Dru­cker­reien aus einem der­ar­ti­gen Geschäfts­mo­dell her­aus­fie­len. Wegen ihrer bis­he­ri­gen wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung ist hier mit erheb­li­cher Gegen­wehr zu rech­nen  (und wohl auch zu bereits zu beob­ach­ten). Jedoch sollte die­ses nicht von den not­wen­di­gen Schrit­ten abhal­ten. Heute, einige Jahr­hun­derte nach Erfin­dung des Buch­drucks und Jahr­zehnte nach dem Pho­to­co­pie­rer, kommt auch nie­mand mehr auf die Idee jeman­den zum Abschrei­ben von Büchern einzustellen.

Abschlie­ßend zei­gen diese Erwä­gun­gen erneut auf, wel­che Bedeu­tung moderne Kom­mu­ni­ka­ti­onmit­tel, ins­be­son­dere das Inter­net, für unsere moderne (demo­kra­ti­sche) Gesell­schaft haben bzw. haben könn­ten.  Gerade auch die­ses macht die andern­orts immer wie­der erho­bene For­de­rung nach Netz­neu­tra­li­tät, unge­hin­der­tem Zugang zum Inter­net und ein Ver­zicht auf Zen­sur plausibel.

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Der gläserne Deutsche

Ein Film des ZDF aus dem Jahr 2009 über aktu­elle Über­wa­chungs­mög­lich­kei­ten, Nut­zun­gen und Ent­wick­lun­gen mit dem Titel “Der glä­serne Deut­sche” ist bei YouTube ver­füg­bar und mei­nes Erach­tens zur Sen­si­bi­li­sie­rung für das Thema sehenswert.

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Serverausfall 2009-07-22 14:00 — 16:00

Wie Strato heute mit­teilte, kann es am Mitt­woch den 22. Juli 2009 zwi­schen 14 und 16 Uhr zu einem kurz­fris­ti­gen Ser­ver­aus­fall kom­men. Der­zeit ist noch nicht sicher, ob davon die Domains ein­schließ­lich Sub­do­mains mieth.net — jzdm.de — lwmieth.de betrof­fen sein wer­den.

Die Mit­tei­lung im Original

Sehr geehrte(r) Ludwig Wilhelm Mieth,

in Kürze sind Wartungsarbeiten an der Netzwerk-Anbindung im STRATO Rechenzentrum geplant.

Die wesentlichen Arbeiten haben dabei keinen Einfluss auf Ihren Server, jedoch ist es möglich, dass Ihr Server zu einem bestimmten Zeitpunkt kurzzeitig nicht mehr aus dem Internet erreichbar sein wird.

Hinweis: Ihr Server selbst wird durch STRATO weder abgeschaltet noch rebootet. Es betrifft lediglich Infrastrukturkomponenten.

Zeitraum für die Wartung: Mittwoch, 22.07.2009, zwischen 14:00 und 16:00

In diesem Zeitraum ist Ihr Server für einige Minuten nicht zu erreichen.

Wir bitten um Verständnis, dass im Sinne einer zügigen Durchführung der Arbeiten eine Verschiebung dieses Termins nicht möglich ist.

Unser Supportteam hilft Ihnen bei Fragen gerne weiter. Hilfe erhalten Sie jederzeit im STRATO CustomerContactCenter.

Unter der Adresse http://strato.de/full/kontakt/ bieten wir Ihnen neben der umfangreichen FAQ-Datenbank, dem interaktiven MailCenter auch eine Übersicht der STRATO Servicerufnummern.

Ihr STRATO Server Team.
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Wahlwerbung

Clips der Pira­ten­par­tei zur Bundestagswahl:

und

Pira­ten­spot “Klar­ma­chen zum Ändern” 2009 from Chris­to­pher Grab­in­ski on Vimeo.

oder

oder all­ge­mein unter http://piratenspot.de/.

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Juli Zeh über die Piratenpartei

Inter­view des Deutsch­land­funks mit der Schrift­stel­le­rin und Juris­tin Juli Zeh über die Bedeu­tung der Piratenpartei.

Hier fin­den Sie das Inter­view und hier fin­den Sie direkt die Adio­auf­zeich­nung (hierzu muss eine Flashwie­der­gabe vom Deutsch­land­funk zuge­las­sen werden).

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Wofür steht die Piratenpartei

Fol­gen­des Video fasst in ca. 3,5 Minu­ten zusam­men, wofür die Pira­ten­par­tei steht:

Wei­tere Infor­ma­tio­nen? Siehe


Piratenpartei

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Home

Yann Arthus-Bertrand hat einen Film mit dem Titel “Home” ver­öf­fent­licht, wel­cher eine ver­tre­tene Geschichte des Lebens auf der Erde erzählt und diese mit hoch­wer­ti­gem Video­ma­te­rial, nahezu hyp­not­hi­scher Mode­ra­tion und Musik hinterlegt.

Auch wenn der Film das Risiko eines gehirn­wä­sche­ähn­li­chen Effekts beinhal­tet, so lohnt sich die Betrach­tung schon wegen der Auf­nah­men und der künst­le­ri­schen Gestaltung.

Der Urhe­ber selbst bit­tet um Wei­ter­ver­brei­tung des Films. Daher ver­linke ich hier nicht nur die Pro­jekt­home­page und die YouTube-Seite, son­dern stelle auch eine torrent-Datei zur Ver­fü­gung, um den Film als mp4 herunterzuladen.

Die gefun­de­nen Videos sind in Eng­lisch. Eine hoch­wer­tige deut­sche Ver­sion ist mir noch nicht bewusst begeg­net, mag aber existieren.

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