Archiv der Kategorie: Software

Fingerabdrücke öffentlicher Schlüssel

In der Vergangenheit habe ich wiederholt Fingerabdrücke öffentlicher Schlüssel in dem Nachrichtenstrom dieses Blogs abgelegt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und weil sich diese zum Teil doch häufiger ändern, als mir lieb ist, habe ich diese nun in die Seite „Kontakt / Über mich“ aufgenommen. Dort ist beabsichtigt, sie aktuell zu halten. Eine gesonderte Mitteilung über veränderte Schlüssel wird auf diesem Wege grundsätzlich nicht erfolgen.

Nochmals neuer Signal-Key wegen neuer Hardware

-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA256

05 f3 cc 33 c1 5a 11 68 33 24 a7 8d fd 01 4b e0 81 e0 b4 e3 e5 15 dd bb 87 eb 65 a9 f2 6e 5a 61 3b
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v2

iQIcBAEBCAAGBQJXbbQzAAoJEFBimuamOK84mHEQAIyVR3yeYUm7XNuVbdYIae28
kRdUJqMgFwwPZxTT+6MtUrUw0ARnkaVvGbZfPpxew1Uq1ouZ5p4FiIjpwbuK5pJK
fRxLR59f4EQ5/vT6V/WNEdckrsSVXzXwzzWTpm01FW6/5lvDb7Lco/FI+lAL/aVA
FzIw+FAfJYZt9htmuzWWXUBkeokIJtaiBCq+laqRKYkrw4fv1GoMj3a3DlgkPeTF
SiXqsmbMOXZxBK1Yne0kFkpC9fPEMkDFJlJyyw3LLYDgBbKDC1fT2OcL6n0zb51z
nP5RvwKO4moGSnAQOmspaiMAwk8cluA1ciUUtC2yiQz6o4wyckXJ4OdP8b5h9BUe
k7ME78rZ8pGOQDKJlYqA8CDu+g9sF8rIcDmPYWoWOEk99Sv+Fd3mqke7eVojNxdC
FmHq2F4kBtnmr/Puj7JMgHDJWgp+eCKbkh/o4MTNetn/0rMkRi2j1N8YufpSH+uk
Kpo9fdq6fUhJuUGfyqk8Hm4Kqvb76luwSEf/kPxlXzrD+9WJLcoGOmcadqwP5mcD
fG0fIrtnsTFeE4MPFT/pQen+tEQcoQcarWxBsm5eKdgiiL9Pg9ZHshAcFjYTH6Jr
DZqvyZO2htnskVREt/vgghzRqO3zdQ0h2MBY7PRdMg+eD1G5j9EdcFKIqrZvfxHJ
BZqG5aJfh6uCL2ItZ/eD
=j8og
-----END PGP SIGNATURE-----

Threema, die bessere Wahl als WhatsApp?!

Ausgangslage

WhatsApp hat sich als Messenger auf allen möglichen Smartphoneplattformen als Quasistandard für SMS und mehr etabliert. Unter vielen Gesichtspunkten ist der Dienst dennoch unbefriedigend. So handelt es sich um ein zentrales proprietäres System mit Unternehmenssitz in den USA. Die Verbindung mag zwar inzwischen auf Transportebene (also zwischen Client auf dem Smartphone [App] und Server) verschlüsselt sein, die Daten stehen jedoch im Klartext auf dem Server zur Verfügung. Auf dem Smartphone werden grundsätzlich unverschlüsselt Chatprotokolle gespeichert, was schon manchen in Strafverfahren in Schwierigkeiten gebracht hat. Weiterlesen

Einbettungen in WordPress auch mit Diaspora?

WordPress hat ab Version 3.4 eine Einbettungsfunktion bspw von Youtube Videos und Twitter Tweets. Hier soll getestet werden, ob das auch mit Diaspora-Posts funktioniert.

https://pod.geraspora.de/posts/659435

Hier drüber sollte dann der Post stehen. Nachdem das anscheinend nicht klappt, versuchen wir es doch gleich noch mal mit dem selben Post an identi.ca weitergegeben, indem wir den „Attachement“-Link einbinden:

http://identi.ca/attachment/70496535

Das stände dann hier drüber, sieht jedoch auch nicht erfolgreicher aus. So bleibt zu guter letzt nur der beworbene Mainstreamkanal Twitter. Damit ist die Nachricht dann auf Diaspora geschrieben via Atom-Feed an identi.ca weitergegeben und von dort auf Twitter gepostet worden. Dabei wurde sie ungefähr zwei mal verstümmelt. (Die Markup-Umsetzung geht schon im Atom-Feed verloren, die Zeichenbegrenzug zu Twitter hin tut ein Übriges.)

https://twitter.com/lwmieth/status/213020209550852096

(Zumindest vorläufig scheint aber auch das nicht erfolgreich zu sein. Falls jemand eine Idee hat, mag er diese gerne als Kommentar hinterlassen.)

Gnome 3 – Erste Erfahrungen

Gnome 3 Logo

© 2011 The GNOME Project, Lizenz: Creative Commons CC-BY

Das Erscheinen von Fedora 15 mit Gnome 3 als Standarddesktop hat mich neugierig gemacht. Also habe ich begonnen, mir zunächst hiervon Livevarianten zu besorgen, die in meiner VM leider nicht stabil liefen. Testen konnte ich dann mit einer OpenSuse – Livevariante, Fedora 15 live und Ubuntu auf einem Netbook.

Beschreibung

Das Konzept ist Unity in Ubuntu sehr ähnlich, allerdings im Detail meines Erachtens für die meisten Anwendungsfelder gelungener.

So ist der Grunddesktop leer bis auf ein kleines Panel am oberen Bildschirmrand mit den wichtigsten Statusinformationen, einer Uhr, einer Info über das aktuell im Vordergrund laufende Programm und einen Bereich oben links um auf die andere „Ebene“ zu gelangen.

Bewegt man die Maus dorthin oder drückt die Windowstaste, so wird der bisherige Desktop in den Hintergrund gedimmt und es öffnen sich drei Spalten.

Links sind die sog. Favoriten, direkte Verknüpfungen zu den wichtigsten Programmen und die laufenden Programme gelistet, in der Mitte findet sich entweder ein Auswahlbereich für alle Programme, der über Suchfilter eingegrenzt werden kann, hier wird auch die Suche bei Google oder Wikipedia unterstützt, dann wird in der Rechten Spalte eine Liste von Programmgruppen angezeigt, die wiederum zur Eingrenzung der Anzeige der mittleren Spalte dient, oder in der Mitte tauchen verkleinert die geöffneten Programme des aktuellen Desktops auf, die hier direkt ausgewählt, geschlossen oder auf einen anderen Desktop geschickt werden können. Dann ist in der rechten Spalte die Auswahl der Desktops, die immer genau einen mehr als derzeit belegt enthält.

Beim Wechsel zwischen den Programmen mittels Alt + Tab werden die Programme aller Desktops nach diesen Sortiert und gruppiert angezeigt, wobei mittels der Coursertaste bei gedrückter Alt-Taste in die Untergruppe gewechselt werden kann.

Am unteren Ende des Desktops ist ein grundsätzlich ausgeblendetes Panel, das zum Einblenden von Benachrichtigungen, die kurzzeitig unten angezeigt werden, dient und zur Aufnahme von Trayicons.

Bewertung

Insgesamt macht das ganze für mittlere Bidschirme einen attraktiven und intuitiv und übersichtlich bedienbaren Eindruck.

Nicht geeignet ist es meines Erachtens jedoch für Netbooks mit nur 1024*600 Pixeln. Hier passt das Gnome zugehörige Evolution schon nicht in der Breite auf den Bildschirm und diverse Dialoge nicht in der Höhe. Das ist umso bedauerlicher, da das Gnometeam gerade auch die Netbookeignung behauptet. Nutzt man jedoch kaum oder nicht die Gnome eigenen Programme, so ist die Desktopenvironment immer noch angenehm platzsparend.

Auch suboptimal finde ich den Desktop für große Bildschirme bspw. am Arbeitsplatz. Durch die platzsparende und übersichtliche Gestaltung gehen leider viele Informationen aus dem direkten Blickfeld verloren, die ich bei der täglichen Arbeit dort gerne sehe (Überblick über meine Desktops, Trayicons mit ihrem aktuellen Status, Programmanzeiger, …).

Gnome3 ist damit ein interessantes Konzept mit einer Daseinsberechtigung aber funktional leider kein Nachfolger von Gnome2.

Auf die Einbindung aufwendiger Bilder wurde verzichtet, da die Bebilderungen und Videos auf http://gnome3.org/ einen guten Eindruck vermitteln.

OpenOffice.org durch LibreOffice unter Ubuntu ersetzen

Gestern wurde LibreOffice 3.3 als finale Version veröffentlicht.

Für alle, die nicht auf Ubuntu 11.04 warten möchten oder eine LTS verwenden stellt sich damit die Frage, wie wechseln?

LibreOffice steht in Form von Repositories zur Verfügung.

Man öffne mittels Alt+F2 (unter Gnome mit Standardbelegungen) einen Dialog und füge mittels des Befehls

gksu add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa 

das Repository hinzu. (Selbstverständlich muss der Schritt mittels Passwort durch einen Systemadministrator autorisiert werden.)

Sodann rufe man über System – Systemverwaltung die Aktualisierungsverwaltung auf und lasse prüfen, ob neue Updates vorhanden seien. Hierauf sollte eine Teilsystemaktualisierung angeboten werden, die man sodann durchlaufen lässt. Dabei wird OOo entfernt und LibreOffice rudimentär installiert.

Danach empfiehlt es sich noch über Synaptic alle weiteren sinnvollen Pakete zu LibreOffice (bei mir im Ergebnis gut 70) nachzuinstallieren. Hierunter fallen die Lokalisierung, die Integration in den Desktop samt Designs aber auch diverse Extensions. Eine gewisse Übersicht bekommt man mittels „libreoffice“ als Suchbegriff. Die meisten Pakete werden über die Abhängigkeiten hinzugewählt.

Leider übernimmt LibreOffice nicht die Einstellungen aus OOo.

Viel Spaß beim Arbeiten mit LibreOffice!

Ich habe diese Anleitung auf zwei Systemen abgearbeitet, aber nicht auf generelle Eignung und Ungefährlichkeit überprüft. Wer sich unsicher ist, sollte vielleicht lieber auf Ubuntu 11.04 warten.

Windows 7 Upgradeproblem

Seit wenigen Tagen ist Microsoft Windows 7 (Win7) auf dem Markt und allen Vorschusslorbeeren zum Trotz, der Umstieg gestaltet sich schwierig.

Treiberprobleme

Nicht nur, das einige Hardware keine Treiberupdates, teilweise schon seit Windows Vista, mehr erfährt, wie zum Beispiel die Radeon 9200 von ATI, nein, Microsoft (MS) selbst erleichtert mit der Treiberzusammenstellung das Update nicht gerade. So fehlte für einen SiS 900-Based PCI Fast Ethernet Adapter der Treiber im Updatepacket. Nachdem das System aber mit einem bekannten Chipsatz ans Netz gebracht wurde, konnte der Treiber aus den MS-Repositories nachgeladen werden. Die beobachteten Treiberprobleme hatten übrigens durchweg nichts mit der Frage 32 oder 64 Bit zu tun.

Erwerb der Studentenversion als Professional

Aber bis zu diesen Problemen muss man erst einmal gelangen. Kaufte man, wie wir es getan haben, ein Upgrade über das Studentenangebot von MS, so bekam man die Home-Premium aber auch die Professionalvariante (Pro) in 32Bit und 64 Bit zum jeweils gleichen Preis angeboten. Die Pro zu erwerben gestaltete sich jedoch als herausfordernd. Nach der erfolgreichen Registrierung stand zunächst genau die Home-Premium Version in 32Bit und 64Bit zur Auswahl. Eine Wahlmöglichkeit für die Pro war nicht ersichtlich. Dieses klärte sich nach einigem unkoordinierten Gesuche auf, als jemand auf die Idee kam, mal zu schauen, was sich hinter dem Link mit dem ungefähren Inhalt „Ich will mich in eine Domäne integrieren“ stand. Dieses ist erst mit der Pro möglich. Und tatsächlich; dahinter verbarg sich die Auswahlmöglichkeit für Win7 Pro.

Installationsprobleme beim Upgrade

So weit so gut, nach dem Download von rund 2,2GB Daten stand das Upgradepaket für die 64Bit Pro Variante bereit und sollte nun den vorhandenen 32Bit WinXP Rechner übernehmen. Das geht so aber leider nicht, wie SpiegelONLINE mittlerweile auch berichtete. Denn MS hat kein Installationsfähiges Medium ausgeliefert, sondern ein Upgradeprogramm, dass in dem vorhandenen Betriebssystem ausgeführt werden musste. Dabei ließ sich der Installer für die 64Bit Version, selbst ein 64Bit-Programm, eben nicht in einer 32Bit-Umgebung ausführen. Einen Hinweis auf diese Problematik beim Erwerb suchte man jedoch vergeblich.

Einen Workaround bot eine noch vorhandene Win7 Alphaversion in 64Bit. Diese noch einmal kurz unter einer geeigneten Systemzeit aufgesetzt ermöglichte die Ausführung des Installers für die neue Variante.

Warum MS nicht einfach ein ISO zum Download anbietet und damit die Installation vereinfacht, sondern bereits hier potentiell langfristige Kunden vergrault, deren Sorge zumindest bei uns gleich weiterging, als nämlich die Aktivierung anstand und wir uns fragten und immer noch fragen, was passiert, wenn wir die Rechner mal wegen eines Neukaufs durchtauschen und dann auf einem anderen installieren möchten, bleibt für mich immer noch ein Rätsel.
Das Raubkopierer sich hiervon abschrecken lassen, halte ich für fraglich. Im Gegenteil: hier wird der zur Entrichtung von Lizenzgebühren bereite Nutzer genötigt, die Grenzen der Sicherheitssysteme zu testen und kommt so leicht ins Grübeln, ob es denn so sinnvoll sei, für diese Gängelung auch noch Geld zu zahlen.

Fazit

Alles in allem bleiben, bei aller ggf. berechtigten im Vorfeld aufgetretenen positiven Kritik an MS Win7, viele grundsätzliche Kritikpunkte an der Geschäftspolitik von MS stehen, insbesondere die Gängelung zahlender Kunden und die mangelnde Stringenz und Funktionsoptimierung in den Angeboten.
Bleibt zu hoffen, dass das morgen bevorstehende Release von Ubuntu 9.10 die übliche positive Gegenerfahrung vermitteln wird.

[Update]

Mittlerweile hat Microsoft über seinen Vertrieb auch ISOs veröffentlicht. Die Links hierzu wurden zumindest auf Nachfrage mitgeteilt. Sie finden sich für diverse Varianten, darunter auch die deutsche und englische sowohl 32 als auch 64 Bit Version von Windows 7 Home Premium und Professional, unter
http://easytopia.de/windows-7-home-premium-und-professional-direkt-download-links/

Bei einem Installationsversuch mit der 32 Bit Variante konnten wir sodann auch diverse alte Treiber, teilweise von Windows 2000, erfolgreich verwenden. Wahrscheinlich ist entsprechendes mit alten 64 Bit Treibern ebenso möglich, soweit sie vorliegen.

Ubuntu 9.10 hat im Übrigen leider nicht die positive Gegenerfahrung geliefert, sondern sich wohl eher an MS Windows Vista orientiert (vgl. auch Linux User Community Edition 12/2009, Editorial).

[Update 2]

Mit den ISOs wurde zwischenzeitlich eine Installation der 32-Bit Variante auf einem Netbook vorgenommen. Hierzu wurde auch die Partitionierung geändert und „sauber“, also komplett neu, installiert.
In Folge dessen musste Windows aktiviert werden. Die gekauften Lizenzen waren Upgrade-Lizenzen einmal für 32, einmal für 64 Bit. Bei dem Versuch eine Aktievierung auf dem neuinstallierten Netbook mit dem 32-Bit-Schlüssel durchzuführen, wurde diese unter dem Hinweis auf eine Upgradelizenz verweigert, da eine alte Windowsversion nicht vorinstalliert gewesen sei. Entsprechendes war mit dem 64-Bit-Schlüssel auf einem anderen Rechner, auf dem auch die 32-Bit-Variante installiert wurde, nicht aufgetreten.
Diese Verweigerung ließ sich umgehen durch einen Eingriff in die Registry. Eine Anleitung hierfür findet sich hier.

Ergänzend zu dem verlinkten Artikel wage ich die These zu bilden, dass die Verweigerung bei Keys, die für die 64-Bit-Variante ausgegeben wurden nicht auftritt, da hier ursprünglich auch ein Upgrade aus der bestehenden 32-Bit-(XP)-Version nicht möglich war.
Es bleibt die Frage, warum MS seine zahlenden Kunden mit unwirksamen und unsinnigen Schutzmechanismen gängelt.

Weiteres Argument für ODF

Wie diversen Medien zu Entnehmen ist (Beispiel), droht Microsoft in den USA wegen möglicher Patentverletzungen ein Verkaufsverbot für MS Word in den aktuellen Versionen. Hierbei soll das XML – Format (OOXML mit der Dateiendung „docx“) ein Patent von I4i, einem kanadischen Unternehmen, verletzen.

Wie das Unternehmen habe verlauten lassen, sei jedoch OpenOffice.org, welches bedingt OOXML importieren kann, nicht betroffen.

Selbst wenn bei ODF entsprechendes drohen würde, wäre aufgrund der Unterstützung durch diverse OpenSource Projekte weltweit wohl kaum mit einem Wegfall aller kompatiblen Programme zu gleich zu rechnen, so dass zeitnah für die Dokumente keine geeignete Software neu erhältlich wäre.

Die Kompatibilität hingegen zwischen OOXML und ODF, dem von OpenOffice.org verwendeten Dokumentenformat, ist nicht gewährleistet, wie eine Untersuchung des Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme laus heise-online ergeben haben soll.

Dabei ist zu beachten, dass insbesondere Microsoft die Kompatibilität zu dem früher zertifizierten und seit jeher offenliegenden ODF nicht unterstützt, umgekehrt aber nur MS-Office annähernd OOXML Kompatibel ist. Das wiederum ist zunächst für Windows, (manchmal) auch für MacOS erhältlich, nicht aber für weitere Betriebssysteme.

Damit ergibt sich für mich wieder einmal der quasi zwingende Schluss, dass der Verweis auf die MS-Office eigenen Dateiformate an sich nicht zumutbar ist, der auf ODF jedoch durchaus und sich geradezu aufdrängt.

OOo 3.1 in Ubuntu 9.04

Ubuntu 9.04 kommt mit der Office-Suite OpenOffice.org 3.01. Aktuell ist jedoch die Version 3.1, welche diverse Vorteile bietet.

Die aktuelle Version lässt sich jedoch relativ einfach in das aktuelle Ubuntu einbinden.

Unter System → Systemverwaltung → Software-Quellen wird unter dem Reiter „Software von Drittanbietern“ über „Hinzufügen“ die Quelle deb http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ubuntu jaunty main hinzugefügt.

Um die Pakete aus dieser Quelle laden zu können muss der Schlüssel, mit dem die Pakete signiert sind, dem System bekannt gemacht werden. Dieses soll nach linuxuser 07.2009 S. 28 über folgende Befehle über die Konsole funktionieren:

$ sudo -i # gpg –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv 60D11217247D1CFF # gpg –export -armor 60D11217247D1CFF | sudo apt-key add –

Sodann sollte nach einem Neuladen der Paketquellen, zur Not über System → Systemverwaltung → Aktualisierungsverwaltung und dann „Prüfen“ , eine Teilaktualisierung des Systems angeboten werden. Sofern OpenOffice.org zuvor bereits installiert war, sollte das Update grundsätzlich problemlos zur neuen Version führen. Ansonsten wäre über die Synaptic-Paketverwaltung aus der eben hinzugefügten Quelle das Metapaket openoffice.org und ggf. noch die entsprechenden Sprachpakete hinzu zu installieren.

Viel Erfolg!